Wie einbruchsicher ist ihr Haus?

Ganoven hat es zu allen Zeiten gegeben, sprich Menschen, deren Bestreben es war, anderen Menschen das von denen geschaffene Gut wegzunehmen. Schließlich ist es mit ein wenig krimineller Energie schon immer recht einfach gewesen, andere Menschen zu betrügen, zu bestehlen, zu schädigen. Jedenfalls einfacher, als, wie die Mehrheit der Mitmenschen es macht, mühsam Stein für Stein am Haus des eigenen Lebens zu bauen. Dabei fehlt vielen Kleinkriminellen das geistige Potenzial, um, frei nach Brecht eine Bank zu gründen, statt in eine einzubrechen. Diese Kleinkriminellen aber sind es, die den Menschen im Alltag das Leben schwer machen. Bereits ein einfacher Handtaschendiebstahl führt für den Betroffenen nicht nur zum Verlust der paar Euro, die er gerade dabei hat, er hat vor allem unendlich viele bürokratische Rennereien. Umso schlimmer ist der Einbruch in ein Haus. Das Haus respektive die Wohnung, egal ob Eigentum oder gemietet, ist der Rückzugsort des Menschen. Hier möchte er sich wohlfühlen und vor allem sicher. Dieses Gefühl, die Haustür von innen zu zu machen und die große Welt draußen zu lassen, beherrscht die meisten Menschen unserer Zeit. Umso schlimmer ist es, wenn diese Empfindung nachhaltig durch einen Einbruch gestört wird.

Der Einbrecher zerstört nicht nur die Sachwerte

Vor allem emotionale Werte wie Wohlfühlen, sicher fühlen, „my home is my castle“-Gedanken, Nachhausekommen und Meins sind es, die ein Einbrecher dauerhaft und irreversibel zerstört. Über die materiellen Werte, die dabei verlustig gehen, kann man sicherlich schnell hinwegkommen. Außerdem sollte man eine Hausratversicherung haben, die das bezahlt. Aber niemand kann dem Geschädigten die Rennereien ersparen, wenn Ausweise gestohlen werden, wenn Konten gesperrt werden müssen, wichtige Urkunden und Fotos dauerhaft vernichtet sind. Das ist wie der Diebstahl eines Computers: Der Computer lässt sich schnell ersetzen, die Software darauf (die selbst erzeugten Dateien) sind unwiederbringlich nach einem Einbruch verloren (sofern keine Sicherungskopie existiert). Aus diesem Grund ist der Schutz des Hauses oder der Wohnung vor einem Einbruch nicht nur eine Frage des Schutzes vor materiellen Verlusten, vor allem nämlich vor ideellen. Wer ein Haus neu baut, der sollte deshalb dem Einbruchschutz gleich von Anfang an die gebührende Aufmerksamkeit widmen. 

Doch auch nachträglich lassen sich technische Maßnahmen ergreifen, die dem Schutz vor Einbruch dienen. Doch wie man es auch konkret macht, es kostet immer Geld. Je größer das Anwesen, des do mehr Geld. Wer dabei in finanzielle Probleme gerät, sollte sich bspw. vertrauensvoll an seinen Bankberater wenden. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit, Kredite zum Hausbau zu erhalten. Auch zusätzliche Kosten für Immobilien, wie beispielsweise der Schutz vor Einbrechern, können mittels Kredit getragen werden. Welche Art der Einbruchschutz sein muss, sollte am besten von einem Fachmann geprüft werden. Die Beratungsstellen der Polizei geben dabei ebenso Auskunft wie entsprechende Fachbetriebe einschlägiger Innungen. Natürlich sollte man sich, bevor man einen Handwerksbetrieb mit den Arbeiten beauftragt, diverse Vorschläge und Angebote einholen. Denn nicht nur die Art und Weise des Einbruchschutzes ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, in der Regel sind es stets auch die jeweiligen Kosten. Doch der Hausbesitzer oder Wohnungsinhaber sollte sich zu aller erst einmal selbst im Klaren darüber werden, was er denn in den Einbruchschutz investieren möchte und welche technischen Anlagen bei ihm vor Ort am zweckmäßigsten sind, denn nicht immer ist eine teure und umfangreiche Alarmanlage, die vielleicht sogar noch über eine Standleitung mit der Polizei verbunden ist, das Zweckmäßigste. Darüber hinaus gilt es ebenfalls daran zu denken, dass Anlagen zum Einbruchschutz stets regelmäßig gewartet werden müssen, also Folgekosten verursachen. Und nicht alles, was heutzutage technisch möglich ist, muss man auch wirklich bei sich selbst einbauen lassen. Zu gut gesicherte Häuser und Wohnungen locken nämlich ebenfalls Einbrecher an, da hier ein größeres Vermögen unterstellt wird.